Wettbewerbe






Kontaktperson: Strub Beni

Viele Kommunen und Kantone, aber auch grössere private Investoren tendieren in jüngster Zeit dazu, die erste Planungsphase als Wettbewerb auszuschreiben, um verschiedene Projektvorschläge zu erhalten. Wettbewerbe sind verbunden mit innovativen Ideen. Aus diesem Grund betrachten wir Wettbewerbe als hervorragende Plattform, um die Rapp Infra AG mit ihren zukunftsgerichteten Ideen in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Das weitgefächerte Spezialwissen unserer Mitarbeiter ermöglicht vor allem bei Verkehrsinfrastrukturprojekten sowie bei Neu- und Umnutzungen in den Bereichen Logistik, Gewerbe und Industrie, dass unsere Kunden in allen Belangen einfach umsetzbare und attraktive Lösungen erhalten.

Erweiterung und Umbau Tramdepot Wiesenplatz
Bahnhofplatz Chur mit neuem Outfit
Testplanung Saurer –Werk II; Arbon II
Dorfkernentwicklung Küsnacht (ZH)
Fussball- und Leichtathletikstadion Thun
Masterplan Bahnhof Brig



Erweiterung und Umbau Tramdepot Wiesenplatz
Ort:
Basel

Auftraggeber:
Basler Verkehrsbetriebe BVB

Zeitraum:
2005 - 2009

Wettbewerb:
1. Rang


Das Projekt Wiesenteppich ändert die betrieblichen, funktionellen und städtebaulichen Defizite des bestehenden Tramdepots grundlegend: Das Sackdepot wird zum Durchgangsdepot mit getrennten Ein- und Ausfahrten. In der neu geplanten Halle Ost werden nebst Abstellgleisen, dem Wartungstrakt auch die Waschanlage und der Lagertrakt untergebracht.
Nach erfolgtem Wettbewerbsgewinn des Planerteams Wiesenteppich wurde das Planerteam unter Federführung von Rapp Infra AG als Generalplaner mit der weiteren Planung beauftragt. Nach intensiver Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber wurden das Layout des Depots und die betrieblichen Abläufe überarbeitet und angepasst.

Wettbewerb 2005, Kreditvorlage an Parlament 2007, Ausführung 2008/2009




Bahnhofplatz Chur mit neuem Outfit
Ort:
Chur

Auftraggeber:
Stadt Chur

Zeitraum:
2003

Wettbewerb:
1. Rang


Die Zielsetzung des Wettbewerbs stand unter dem Thema, den Bahnhof als neues Zentrum der Begegnung zu gestalten, d.h. mit seinen komplexen Verkehrsströmen, seinen vielfältigen Baustrukturen und seinen Ruhezonen ein gefälliges und ansprechendes Neben- und Miteinander zu schaffen.

Die Schwerpunkte der Planung der Rapp Infra AG lagen in der Entflechtung und Neuordnung der ÖV-Verkehrsträger Bahn und Bus. Der Bahnhofsplatz wird dadurch zu einer überschaubaren, pulsierenden Drehscheibe des täglichen Lebens. Besonderes Augenmerk widmete Rapp Infra AG auch dem Langsamverkehr, für den kurze, attraktive Verbindungen zwischen den Haltestellen des ÖV, einem neuen Shopping- und Wohnbereich einschliesslich Parking und unterirdischer Ladenpassage zwischen den Gleisen der SBB und Rhätischen Bahn und der Stadt geschaffen wurden.

Wettbewerb: 1. Preis in Zusammenarbeit mit C. Clavuot, Arch.
Fertigstellung: 2006-2008




Testplanung Saurer –Werk II; Arbon II
Ort:
Arbon

Auftraggeber:
Stadt Arbon

Zeitraum:
2004 - 2005

Wettbewerb:
1. Rang


Die malerische Altstadt von Arbon grenzt an eine der grössten Industriebrachen der Schweiz, die zu einem verkehrsgünstig erschlossenen Quartier umgestaltet werden sollte. Schwerpunkte waren der Teilrückbau der SBB-Schieneninfrastruktur und eine Neuorganisation der Verkehrswege.

Die Rapp Infra AG plante ein Wechselspiel von kammartig angelegten Erschliessungsachsen für die Wohn- und Gewerbebauten. Dies erlaubte eine gute Trennung von Langsam- und Durchgangsverkehr. Der Kammrücken verläuft parallel zum Bahnhofsgleis und bündelt so die infolge Lärm und Schadstoffe höher belasteten Verkehrswege. Die Stadt Arbon erwartet durch die Neuplanung einen wesentlichen Impuls auf die Stadtentwicklung mit neuen Sicht- und Wegebeziehungen zum Bodenseeufer.

Die Testplanung wurde in Zusammenarbeit mit enf Arch. (Zürich) und Vogel Landschaftsarchitekten (Zürich) durchgeführt. Das Team belegte im Wettbewerb den
1. Rang und erhielt den Auftrag für die Weiterbearbeitung (Verkehrsstudie für die Stadt die Umgebung von Arbon sowie die Ausarbeitung des Gestaltungsplans für das Wettbewerbsperimeter).




Dorfkernentwicklung Küsnacht (ZH)
Ort:
Küsnacht (ZH)

Auftraggeber:
Gemeinde Küsnacht (ZH); SBB AG (Bern);
Bewirtschaftung Ost (Zürich)

Zeitraum:
2006

Wettbewerb:
2. Rang


Hauptziel des Wettbewerbs war es, den attraktiven Dorfkern durch architektonisch hochwertige Baukörper zu ergänzen, die vielfältige Nutzungen zulassen und verkehrstechnisch optimal und sicher an den OeV angeschlossen werden können. Diese Bedürfnisse wurden durch Wohn- und Geschäftshäuser gelöst, die an zwei Seiten wesentlich zur Identität eines zentralen Bahnhofsplatzes mit beitragen. Die Arbeit von Rapp Infra AG bestand in der Ermittlung und Analyse der Verkehrsströme, wobei dem Langsamverkehr ein hoher Stellenwert beigemessen wurde. Dies führte zur Idee, in einer breit ausgebildeten Unterführung dem Langsamverkehr den Zugang vom Dorfzentrum an den See bzw. an die südexponierte Bergflanke zu ermöglichen.

Wettbewerb: 2. Preis in Teamarbeit mit Steinmann & Schmid, Architekten AG BSA SIA (Basel), Dipol Landschaftsarchitekten (Zürich) und WGG Schnetzer Puskas Ing. (Basel)




Fussball- und Leichtathletikstadion Thun
Ort:
Lachen bei Thun

Auftraggeber:
Stadt Thun

Zeitraum:
2005

Wettbewerb:
3. Rang


Der 2-stufige Projekt- und Ideenwettbewerb für ein neues Fussball- und Leichtathletikstadion in Thun sollte eine neue, multifunktionale Anlage für den Spitzen- und Breitensport mit zusätzlichen Nutzungen und einem direkten Autobahnanschluss kombinieren. Die Leistung von Rapp Infra AG bestand v. a. darin, die für 10’000 Zuschauer Platz bietende Sportstätte in ein Fuss- und Radwegenetz zu einer Parkierungsanlage (900 z. T. unterirdische Stellplätze) zu integrieren. Die Konzeption beinhaltete mehrere Gebäude mit anspruchsvoller Architektur, die eine Verkaufsfläche von 15’000 m2 und eine nicht publikumsorientierte Nutzung von 4’000 m2 umfasste.

Wettbewerb: 3. Preis in Teamarbeit mit Gauer Itten Messerli Architekten AG (Bern), Arup Sports, (Manchester UK), Landschaftsarchitekt David Bosshard (Bern), Nüesch Development AG (St. Gallen) und Grünig & Partner AG (Liebefeld)




Masterplan Bahnhof Brig
Ort:
Brig

Auftraggeber:
Stadt Brig und Gemeinde Glis; SBB AG (Bern);
Matterhorn Gotthard Bahn

Zeitraum:
2006

Wettbewerb:
2. Rang


Das Konzept für den Masterplan „Bahnhof Brig“ gründet sich auf dem Bahnhofsplatz als „Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs“ und 4 städtebaulichen Schwerpunkten zur Verdichtung und wirtschaftlichen Entwicklung dieses Bereichs als Bindeglied zwischen Stadtzentrum, Rhone und Nachbargemeinden. Mit neuen Hochbauten und der interessanten Neunutzung des Zirkusplatzes als zentrumsnahe Wohninsel wurden architektonische Blickpunkte vorgeschlagen. Rapp Infra AG plante die Restrukturierung aller Verkehrsanlagen auf dem Bahnhofsvorplatz (Bushof Orts- und Regionalbusse, Meterspurbahn, Fussgängerwege und motorisierter Individualverkehr (MIV sowie in der näheren Umgebung und verbesserte so die Anbindung der Gemeinde Naters an den Bahnhofsbereich.

Wettbewerb: 2. Preis in Zusammenarbeit mit Steinmann & Schmid, Arch. AG BSA SIA (Basel), Wüest & Partner AG (Basel) und WGG Schnetzer Puskas Ing. (Zürich)