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Bauvollendung: |
2004 |
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Bauvolumen: |
14‘000 m³ |
Das Alters- und Pflegeheim St. Elisabethenheim befindet sich am Rand des Hirzbrunnen Quartiers mit Blick auf das Naherholungsgebiet Bäumlihof. Die Qualität dieses Ausblicks wurde vom Heim wenig genutzt, ebenso blieben die Allmendstrasse sowie der Kirchplatz als potenzielle Begegnungsorte unbeachtet. Mit der neuen, vielseitigen Ausrichtung des Gebäudes und deren Aufenthaltsbereiche nach aussen und der prominent gelegenen Cafeteria wurde dieses Defizit behoben. Damit wurde bewusst die Integration im Quartier gefördert. Das Heim wurde zu einem voll funktionsfähigen Pflegeheim für zeitgemässe Ansprüche (70 Betten, Einer-Zimmer und Ehepaar-Appartements) umgewandelt. Dazu wurden die beiden älteren Zimmertrakte von 1942 und 1952 abgebrochen und der bestehende, moderne Pflegetrakt von 1990 mit einem zwei- und einem dreigeschossigen Baukörper ergänzt.
Städtebaulich erhält das erneuerte Heim durch seine Masse und die rote äussere Farbgebung (in Anlehnung an das typische Basler Sandsteinrot der öffentlichen Gebäude) eine erwünschte Zentrumsfunktion im sonst sehr homogenen Wohn-Quartier. Ebenso markiert der Baukörper auf entschlossene Art mit der dreigeschossigen, auf die Landschaft ausgerichteten Hauptfassade den Siedlungsrand. Diese Fassade ist das „Gesicht“ des St. Elisabethenheims. Sie thematisiert die zeitliche Entwicklung des Heims durch den dynamischen Höhensprung von zwei Geschossen (1990) auf drei Geschosse (2004).
Die volumetrische Dynamik wird durch die versetzten Fenster noch verstärkt. Die Gartenanlage bietet neu verschiedene Wegtypen, eine inszenierte Dachentwässerung über ein Teichbecken mit Wasserspiel und therapeutische Pflanzbeete für die Bewohner. Die Dachterrasse ist teilweise bepflanzt. Sie bietet einen weiten Ausblick in die Landschaft, sowie Freiraum für Aktivitäten, Ruhen und Beobachtungen.
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