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Neubau Warenumschlagszentrum Pistor, Rothenburg

Neubau Passerelle und Passerellenerweiterung Pistor Rothenburg

Ort:

Rothenburg (Kanton Luzern)

Auftraggeber:

OTB AG, Basel als Generalplaner

Zeitraum:

Gesamtrealisierung 2008 – 2011 Tragwerksplanung 2008 - 2009 (10 Mte.), Rohbau 2009 (8 Mte.)

Bausumme / Investitionskosten:

Gesamt: CHF 100.0 Mio. Baumeister: CHF 7.0 Mio., Stahlbau: CHF 0.8 Mio.

Leistungen:

Für die Phasen Vor-, Bau- und Ausführungsprojekt: - Tragwerkskonzepte + Kostenschätzungen - Ausschreibung Baumeister + Stahlbau - Statische Berechnungen, Ausführungspläne - Baukontrollen + Technische Beratung

Materialverbrauch Tragstruktur:

Aushub: 92000 m³ Beton: 9200 m³ Betonstahl: 1.300 to > 140 kg/m³ Fertigteile: 550 to Stahlbau: 100 to nur Geb. 102 ohne HRL

Umbauter Raum total:

44’000 m³

Die gesamte bebaute Grundfläche für das neue Warenumschlagszentrum (=WUZ) des Bäcker-Gastro-Zulieferers Pistor in Rothenburg wird annährend durch ein 68m x 102m grosses Rechteck beschrieben, auf dem zwei Gebäude stehen: das Hochregallager in Stahlbauweise mit ca. 24m Bauhöhe und der vorgelagerte abgestaffelte Verwaltungsbau in Massivbauweise mit zwei von der Südfassade abgesetzten 25m hohen Stahltreppenhaustürmen.

Der 3-geschossige 16m hohe Verwaltungsbau ist als Stahlbetonskelettkonstruktion konzipiert, teilweise unterkellert und für eine Aufstockung um 2 Geschosse ausgelegt. Die Tragstruktur besteht aus Pilz- und Flachdecken im Stützenraster von 7.5m x 9.5m bzw. 7.5m x 8.0m sowie Unterzugsdecken. Im Fassadenbereich sind weitgespannte geschossübergreifende Wandscheibensysteme mit bis zu 24m Länge angeordnet, um den Warenausgang stützenfrei zu halten. Die Decken sind als Monobetondecken ohne Vorspannung ausgeführt. Alle Stützen sind als hochfeste FT-Stützen in C80/95 ausgebildet. Die Fassadenstützen nehmen im halben Rasterabstand die umlaufende wärmegedämmte Metallfassade auf.

Die Aufnahme der Last der an das Gebäude anschliessenden dilatierten Stahlpasserelle erfolgt über Verbundstützen mit integrierten Auflagerkonsolen. Die Aussteifung wird über geschossübergreifende Wände, die beiden Treppenhauskerne und die Logistikschächte realisiert. Eine Dilatationsfuge trennt den Verwaltungsbau vom gesamten Hochregallager. Die Gründung auf den anstehenden Felshorizont erfolgt über Einzel- und Streifenfundamente.

© Rapp AG Basel