Bis anhin werden in Mehrfamilienhäusern, welche mit Wärmemessungen ausgestattet sind, die Heizkostenabrechnungen in der Regel nach dem Modell zur verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung (VHKA) des Bundesamt für Energie von 1985 erstellt. Diese Richtlinie ist nun umfassend überarbeitet und aktualisiert worden. Dies mit dem Ziel, die Methodik zu vereinfachen und auch die verursachergerechte Abrechnung von Wasser und Kälteenergie zu integrieren. Daraus entstanden ist VEWA – das Modell zur verbrauchsabhängigen Energie- und Wasserkostenabrechnung.

Als Mitglied des SVW, dem Schweizerischen Verband für Wärme- und Wasserkostenabrechnung war Rapp Enserv massgeblich an der Ausarbeitung von VEWA beteiligt. Während der ganzen Entstehungs- um Umsetzungsphase dieser Publikation gehörte Rapp zum leitenden Projektteam. Ebenfalls an der Zusammenarbeit beteiligt waren:

  • Konferenz der Kantonalen Energiefachstellen (ENFK), vertreten durch die Kantone Basel Stadt und Genf
  • Schweizerische Mieterverband (SMV), Bern
  • Hauseigentümerverband (HEV), Zürich
  • SIA Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Zürich
  • SVIT Schweiz, Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft, Zürich

Das neue Abrechnungsmodell startet Anfang 2018. Es bietet eine zeitgerechte Lösung für sämtliche Neubauten und modernisierten Umbauten. Durch die Sensibilisierung der Verbraucher mittels gezielter Dateninformation leistet es einen wesentlichen Beitrag zu einem effizienten und ökologischen Gebäudebetrieb und begünstigt das individuelle Nutzerverhalten. Das alte Abrechnungsmodell zur verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung VHKA (Version April 2004) behält weiterhin seine Gültigkeit für die Anwendung bei älteren Bauten und Anlagen mit Heizkostenverteilern.

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