Um die Attraktivität für Privatpatienten zu erhöhen, wurden die beiden Gebäude B und J der UPK Basel umgebaut. Ziel war eine Standarderhöhung in Angleichung an ein 4-Sterne plus Hotel. Zudem erfolgte eine Erhöhung der Patientenzimmerzahl von heute 13 auf neu 17 Zimmer je Gebäude. Beide Gebäude wurden fast identisch umgebaut.

Bei den baulichen Anpassungen handelte es sich vorwiegend um einen Ausbau des Dachgeschosses, das neu gedämmt und in Absprache mit der Denkmalpflege um Dachlukarnen und Dachfenster ergänzt wurde. Im Obergeschoss beschränkten sich die Anpassungen auf einige Backoffice-Bereiche, das Ersetzen der akustisch ungenügenden Zimmertrennwände, Oberflächenbehandlungen, Sanitärgegenstände und edlere Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände. Im Erdgeschoss wurden vier Backoffice-Räumlichkeiten umgebaut. Ausserdem wurden Oberflächen neu gestaltet und edlere Einrichtungsgegenstände vorgesehen.

Im Untergeschoss war nur ein kleiner Umbau eingeplant: neu sind einige Räume auch für die Patienten zugänglich, wie z.B. der neue Wellnessraum. Im Aussenbereich war über dem Haupteingang ein Vordach vorgesehen, dessen Ausbildung während der Ausführungsplanung mit der Denkmalpflege besprochen wurde. Die Eingangstür wurde neu gestaltet und sollte zur Typologie des Gebäudes passen.

Beide Gebäude wurden unter der Berücksichtigung der vorhandenen erhaltenden Bausubstanz erdbebenertüchtigt. Die Massnahmen wurden so gewählt, dass sie im Endzustand das Gebäude nicht verändern.

3‘240

Geschossfläche

4* plus

Standarderhöhung

+4

Zimmer pro Gebäude

Fotos: Axel Brog