Ausgangslage

Der Neubau zwischen dem Bahnhof Brugg und dem Campus Brugg-Windisch erfüllt sowohl das Bedürfnis nach einem zentral gelegenen Hotel wie auch jenes nach urbanem Wohnen. Im 15-stöckigen Wohnturm entstehen ein Hotel mit 66 Zimmern sowie 116 Miet- und Eigentumswohnungen unterschiedlicher Grösse.

Auftrag

Den Auftrag für die Fachplanung der sanitären Anlagen haben wir kurz vor der Ausschreibung erhalten, als das Projekt bereits ausgearbeitet war. Nach der Prüfung auf Funktionalität und Machbarkeit entschied das Projektteam, ein 3-D-Modell desProjekts zu modellieren. Dadurch wird die Koordination zwischen den einzelnen Gewerken und dem Bau deutlich vereinfacht.

Resultat

Die Trinkwasserinstallation haben wir in zwei Druckzonen eingeplant. Die Druckbedingungen für den Neubau mit 15 Geschossen sind allgemein schwierig zu lösen und die Platzverhältnisse beengt. Für das gesamte Gebäude ist deshalb eine Druckerhöhungsanlage geplant und danach zwei Hauptkaltwasserleitungen: eine Leitung für das gesamte Hotel, welche in die Zentrale im 2. UG geführt wird, und eine zweite Leitung, welche das Wasser in die Dachzentrale im 15. Obergeschoss befördert. Dort wird das Warmwasser aufbereitet und zusammen mit dem Kaltwasser und der Zirkulation auf die 8 Steigzonen nach unten verteilt.

 

Dies ist die beste Lösung, um den Druck aufrechtzuerhalten und Druckschwankungen zu vermeiden. In den unteren Wohngeschossen baut sich der Druck wieder auf, weshalb in diesen Wohnungen Druckreduzierventile eingeplant werden. Beim Abwasser kommt aufgrund der Höhe ein direktes Nebenlüftungssystem zum Einsatz. So ist in allen Etagen stets genügend Luft im System.

Centurion Tower Brugg-Windisch

Sanitärzentrale 2. und 3. Untergeschoss