Mit dem Tiefbahnhof Luzern soll der letzte grosse reine Kopfbahnhof der Schweiz mit einem leistungsfähigen, unterirdischen, viergleisigen Durchgangsbahnhof ergänzt werden. Der geplante Tiefbahnhof geniesst im Kanton eine breite politische Unterstützung und verfügt mit der Annahme der FABI-Vorlage grundsätzlich über eine Finanzierungsgrundlage, welche eine Realisierung im Rahmen des Ausbauschrittes 2030 als machbar erscheinen lässt. Mit der von 63 Kantonsräten unterzeichneten Motion M486 wurde der Regierungsrat des Kantons Luzern im Frühjahr 2014 aufgefordert, mit einem Planungsbericht die nächsten Projektierungsschritte zur Realisierung des Durchgangsbahnhofs aufzuzeigen.

Rapp erarbeitete ein Angebotszielkonzept als Grundlage für die Bewertung des Nutzens eines Tiefbahnhofs Luzern. Bestandteil der Analyse waren die Nutzen der Reisenden aus dem ausgebauten Angebot bzw. aus der Reduktion der Reisezeiten, aber auch die Nutzen bezüglich Raum und Umwelt sowie weitere wirtschaftlichen Auswirkungen.