Wasserstoff_Postauto AdobeStock

28.03.2024

Erstes Wasserstoff-Postauto in Brugg AG

Seit dem 1. März ist in der Region Brugg (Kanton Aargau) beim Postauto-Unternehmer Voegtlin-Meyer AG ein Bus mit Brennstoffzellenantrieb im Einsatz. 

Der für die Betankung benötigte Wasserstoff wird in Lenzburg hergestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt will die Voegtlin-Meyer AG eine eigene Wasserstoffproduktion am Standort Brugg aufbauen. Die nötige Energie soll dabei aus dem Wasserkraftwerk Wildegg-Brugg bereitgestellt werden, womit der hergestellte Wasserstoff dann «grün» ist.

Die Inbetriebnahme dieses Busses ist das erste sichtbare Resultat der Strategie für die Dekarbonisierung des Standorts Brugg, die Rapp im vergangenen Jahr für Postauto erarbeiten durfte. Wir konnten aufzeigen, dass die geografisch günstige Konstellation mit der geplanten Wasserstoffproduktion in unmittelbarer Nähe der Busgarage eine Opportunität darstellt, welche den Einsatz von Brennstoffzellen als Antriebsart für ÖV-Busse rechtfertigt. Mit dem neuen Bus möchte Postauto nun die durch uns abgeschätzten Betriebskosten validieren und Erfahrungen im Betrieb eines Brennstoffzellenbusses der neusten Generation sammeln.

Wir freuen uns, dass unsere Arbeit erste Früchte trägt, und hoffen auf einen positiven Ausgang des Testbetriebs.

Weitere Informationen

  • Postauto
    PostAuto AG

    Dekarbonisierung im öffentlichen Verkehr

    Im Bestreben, einen Beitrag zur CO2-Reduktion im Verkehr zu leisten, planen die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs den Umstieg auf emissionsarme Antriebsformen, so auch PostAuto Schweiz. Wir durften PostAuto Nord bei der Umstellung am Standort Brugg unterstützen.