Porträt 2026
Porträt 2026
Die Art, wie wir berichten, entwickelt sich weiter – so wie sich auch unser Umfeld stetig verändert. Als Rapp AG begegnen wir diesem Wandel mit einer klaren Haltung: verlässlich, vorausschauend und mit konsequentem Blick nach vorn. Das Porträt 2026 markiert dabei einen bewussten Schritt. Erstmals erscheint es vollständig digital. Es ist reduziert auf das Wesentliche, klar strukturiert und jederzeit zugänglich. Es eröffnet Einblicke in unser Jahresergebnis, macht wegweisende Projekte greifbar und zeigt, mit welchen Entwicklungen und strategischen Schwerpunkten wir aktiv an der Zukunft arbeiten.
Annette Rapp, CEO Rapp AG
Wandel braucht Haltung
Das Jahr 2026 ist noch keine sechs Monate alt, und doch fühlt es sich an, als hätte die Welt ein ganzes Jahrzehnt durchlebt. Geopolitische Allianzen verschieben sich, vertraute Partner entfremden sich, alte Konflikte brechen neu auf. Während autoritäre Staaten wirtschaftlich erstarken, ist das Gebaren der stärksten Volkswirtschaft der Welt zunehmend autoritär. Gleichzeitig entsteht ein unterschwelliges Unbehagen, ein Gefühl, dass sich nicht nur Politik, sondern auch unser Blick auf Sicherheit und Stabilität verändert. Die gewohnte Ordnung wird brüchig, Neues drängt nach, aber noch ohne klare Form.
Gerade in diesen Zeiten ist Orientierung entscheidend. Wir müssen uns fragen: Wo und wofür stehen wir? Diese Frage betrifft uns als Gesellschaft, aber auch ganz unmittelbar als Unternehmen. Und sie begleiten mich noch intensiver, seit ich als neue CEO die Verantwortung für unser Familienunternehmen übernommen habe.
Ein Blick über vier Generationen zeigt, dass die Rapp AG Veränderung nie gescheut hat. Von den handwerklichen Anfängen über die Mechanisierung bis zur digitalen Transformation war jede Generation gefordert, auf neue Technologien, Leistungsanforderungen und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen zu reagieren. Diese Bereitschaft, äussere Entwicklungen anzunehmen und weiterzudenken, hat unser Unternehmen stets getragen und den Boden für die nächste Generation bereitet.
Als mein Vater Matthias und später mein Onkel Peter F. Rapp die operative Führung antraten, prägte der Rechenschieber den Arbeitsalltag. Mit der Übergabe an die nächste Generation war die Arbeitswelt bereits weitgehend digitalisiert. Ein Wandel, der Welten trennte. Innerhalb einer Generation war kaum etwas geblieben, wie es war. Ich erinnere mich gut daran, dass sie stets einen Wert nannten, der über alle Veränderungen hinweg Bestand hatte: das Vertrauen, welches der Name Rapp bei Kundinnen und Kunden, Behörden, Geschäftspartner:innen und Mitarbeitenden geniesst. Über Generationen war dies der wichtigste Erfolgsfaktor. Die Grundpfeiler, auf die sich die Führungsgenerationen vor mir stützten, waren Offenheit, Integrität und Identität. Diese Haltung prägt uns bis heute.
Wir stehen erneut an einem Wendepunkt. In mehreren Führungsebenen standen und stehen bei uns Führungswechsel an. So auch bei mir, als ich per 1.Januar die CEO-Funktion von Daniel Scheifele übernommen habe. Solche Übergänge sind vielschichtig: Sie betreffen nicht nur Strukturen, sondern auch die Frage, wie viel Kontinuität notwendig und wie viel Veränderung möglich ist. Die eine Generation ringt oft mit dem Loslassen, die nächste mit dem Mut zur Erneuerung. Vertrauen muss wachsen und Wissen geteilt werden. Ein Generationenwechsel verlangt Sensibilität, Klarheit und einen bewussten Umgang mit Erwartungen und Emotionen.
Gerade deshalb birgt dieser Moment eine besondere Chance. Wenn wir diesen Prozess bewusst und mit Offenheit gestalten, entsteht ein Raum, in dem Innovation, Wachstum und kulturelle Erneuerung möglich werden. Ein Generationenwechsel ist nicht das Ende einer Ära, sondern der Beginn einer neuen. Natürlich wissen wir nie, was die Zukunft bringt. Jeder Aufbruch ist ein Schritt ins Unbekannte. Wenn es uns gelingt, uns für Neues zu öffnen, entsteht eine Organisation, die ihre Wurzeln kennt und zugleich bereit ist, auf bewährten Grundsätzen mutig neue Wege zu gehen. Nur dann, so meine Überzeugung, gestalten wir die Welt von morgen aktiv mit.
Daniel Kramer, Verwaltungsratspräsident Rapp AG
«Der Generationenwechsel auf oberster Ebene ist vollzogen und markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Mit Annette Rapp übernimmt nicht nur eine ausgewiesene Fachfrau Verantwortung, sondern eine Persönlichkeit, die im Unternehmen verwurzelt ist und die Werte und Traditionen von Rapp weiterträgt. Weitere Übergänge auf anderen Führungsebenen werden folgen und bewusst und gut begleitet. Für mich als Verwaltungsratspräsident bedeutet das: Stabilität im Wandel. Vertrauen entsteht durch klare Ziele, verlässliche Führung und konsequentes Handeln. Mein persönlicher Beitrag liegt darin, strategische Ziele zu übersetzen, Veränderungen aktiv zu begleiten und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. So wird der Generationenwechsel zum Ausgangspunkt für ein neues Kapitel mit langfristiger Perspektive.»
Einblicke
Rapp-Momente
Das Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Im Rückblick teilen wir einige der besonderen Highlights mit Ihnen.
Leistungsspektrum
Die grosse Bandbreite unserer Dienstleistungen und unseres Fachwissens vernetzen wir zu einem integralen Leistungsangebot.
Zahlen
In den vielfältigen Tätigkeitsfeldern der Rapp AG entstehen tagtäglich zahlreiche Zahlen und Daten. Kennzahlen, die das Geschäftsjahr 2025 besonders prägen.
Organisation
Als Familienunternehmen stehen für uns die Menschen im Mittelpunkt – und das spiegelt sich in unserer heutigen Organisation wider.
Projekt-Highlights 2026
Lokaler Strom und smarte Abrechnung für Quartiere
Nationales Personen-Verkehrsmodell der Schweiz
Neubau Halle C Isemeyer-Areal, Rheinfelden
Tragwerksplanung für neue Verbindungen am Basel SBB
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