Die Analyse des bestehenden öV-Angebots und der räumlichen Struktur des Kantons zeigte, dass eine stärkere Systematisierung des Angebotes und eine Verkürzung der Reisezeiten den Modal Split verbessern können. Zudem sind die untergeordneten Netzebenen laufend an Angebotsausbauten auf den übergeordneten Netzen, insbesondere beim Fernverkehr der SBB und beim Angebot der Rhätischen Bahn, anzupassen.
Bei der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs sollen die bundesrechtlichen Vorgaben durch zusätzliche Kriterien ergänzt werden, die auch die regionalen Bevölkerungs- und Wirtschaftsstrukturen berücksichtigen und den teilweise schwierigen Produktionsbedingungen Rechnung tragen.
Schliesslich wurden Planungs- und Angebotsstandards für die öV-Erschliessung des Kantons Graubünden (mit Fokus Bus) entwickelt.
Unsere Arbeiten bildeten eine entscheidende Basis für die Botschaft der Bündner Regierung zum neuen Gesetz über den öffentlichen Verkehr und für das erstmals zu erarbeitende öV-Konzept 2025-2035.