ARC-Isemeyer Hall C_innen
© Beat Ernst

Gebäude

Neubau Halle C Isemeyer-Areal, Rheinfelden

Mit dem Neubau der Halle C auf dem Isemeyer-Areal in Rheinfelden entstand eine vielseitig nutzbare Industriehalle, die funktionale, wirtschaftliche und nachhaltige Anforderungen vereint. Rapp AG begleitete das Projekt von der strategischen Planung bis zur architektonischen Umsetzung.

Vom Industrieareal zum zukunftsfähigen Standort

Das Isemeyer-Areal in Rheinfelden Ost wird seit mehreren Jahren schrittweise weiterentwickelt. Ausgangspunkt bildeten eine strategische Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie, auf deren Basis das Areal neu positioniert wurde. In früheren Projektphasen verantwortete Rapp unter anderem die Sanierung der Halle D, den Rückbau bestehender Altbauten, den Büroneubau in Holz-Hybridbauweise, die Koordination der Werkleitungen sowie verkehrliche und räumliche Grundlagen für die weitere Entwicklung des Standorts.

Mit dem Neubau der Halle C sollte ein weiterer Baustein umgesetzt werden: eine moderne Industriehalle, die den Anforderungen des aktuellen Nutzers gerecht wird und zugleich langfristige Flexibilität für künftige Nutzungen bietet. Ziel war eine wirtschaftlich tragfähige Lösung, die sich funktional und städtebaulich in die bestehende Arealstruktur einfügt, eine grosszügige Grünfläche vorsieht und gleichzeitig die Verdichtung des Standorts unterstützt.

Die enge, lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Firma Rapp sowie die frühzeitige Einbindung aller beteiligten Firmen waren entscheidend für den Erfolg des knapp terminierten Projekts. So ist eine Industriehalle entstanden, die optimal auf die Bedürfnisse unserer Mieter zugeschnitten ist und gleichzeitig eine hohe Flexibilität für zukünftige Nutzungen und Weitervermietung bietet.

Patrick Meyer, smeyers AG (Vertretung der Bauherrschaft Soluma AG)

ARC-Isemeyer Halle C Situationsplan

Umgebungsgestaltung und Situation Neubau Halle C

Ganzheitliche Planung aus einer Hand

Rapp AG begleitete das Projekt weit über die klassische Architekturplanung hinaus. Der Leistungsumfang umfasste neben der architektonischen Konzeption auch strategische Beratung, die Integration in die übergeordnete Arealstrategie, die Abstimmung mit bestehenden Infrastrukturen sowie Aspekte der Umgebungsgestaltung. Verkehrs- und Parkplatzfragen, Werkleitungskoordination und Schnittstellen zu benachbarten Nutzungen wurden integral mitgedacht.

Diese bereichsübergreifende Herangehensweise – von der frühen Potenzialanalyse über Rückbau- und Reuse Überlegungen bis zur Detailplanung des Neubaus – unterstreicht Rapps Anspruch, komplexe Arealentwicklungen gesamtheitlich zu steuern und Projekte aus einer Hand zu realisieren.

Die frühe Einbindung des Totalunternehmers und die enge Begleitung durch die Bauherrschaft ermöglichten schnelle, fundierte Entscheidungen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten hat massgeblich zum Projekterfolg beigetragen – fachlich wie menschlich.

Dan Steiner, Architekt Rapp AG

Flexibilität und Zukunftsorientierung

Die Halle C wurde so positioniert und gestaltet, dass sie sich optimal ins Areal einfügt und eine universelle Nutzbarkeit bietet. Die eingeschossige Industriehalle mit grosser freier Spannweite und integrierten Krananlagen lässt sich unterschiedlichen Produktions- und Logistikanforderungen anpassen. Neben den Bedürfnissen des Erstnutzers ist die Halle konsequent auf Drittverwendbarkeit ausgelegt und kann bei einem Mieterwechsel mit minimalem baulichem Aufwand angepasst werden. Diese vorausschauende Planung schafft langfristige Mehrwerte für die Bauherrschaft und unterstützt die nachhaltige Verdichtung des Areals

Nachhaltig, robust und langfristig werthaltig

Der Neubau ist Teil einer nachhaltigen Gesamtstrategie für das Isemeyer-Areal. Eine energieeffiziente Bauweise und langlebige Materialien bilden die Grundlage für einen ressourcenschonenden Betrieb. Der auf dem Hallendach produzierte Photovoltaik Strom wird mehrheitlich direkt auf dem Areal genutzt, während die Wärmeerzeugung über das bestehende Fernwärmenetz erfolgt. Das Projekt zeigt, wie funktionale Anforderungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ökologische Aspekte zu einer langfristig tragfähigen Lösung verbunden werden können.

Lager-/Produktionsfläxhe

2‘200 m2

Bauvolumen

24’000 m3

Laufkrane

3