Ausgangslage
Während früher vor allem Kessel- und Güterwagen auf dem Isemeyer-Areal in Rheinfelden gebaut wurden, werden sie heute nur noch saniert und umgebaut. Zusätzlich haben sich hier Firmen aus Industrie und Produktion angesiedelt. Rapp konnte in der Vergangenheit bereits verschiedene Projekte auf dem Areal realisieren, erst kürzlich etwa die Fassadensanierung einer imposanten Halle aus den 1970er-Jahren von Architekt Hans Gübelin. Im Jahr 2018 erstellten wir für die Soluma AG eine Machbarkeitsstudie über den Erhalt oder den Ersatz der bestehenden Büro- und Kantinengebäude. Aus wirtschaftlichen Gründen und in Bezug auf die Verbesserung des Betriebs empfahlen wir der Bauherrschaft, die vernachlässigten Bauten zu ersetzen. Zudem kann das Areal durch den Ersatzneubau in Zukunft nachverdichtet werden.
Auftrag
Da sich das innovative Unternehmen Erne Holzbau AG auf dem Areal eingemietet hat, entschieden wir gemeinsam mit dem Auftraggeber, den Neubau als Holzelementbau in Hybridform auszuführen. Das Einbinden der Holzbaufirma in das Projekt erlaubte einen reibungslosen Ablauf von der Konzeption bis zur Ausführung. Rapp war zudem verantwortlich für die Verkehrsplanung, die Werkleitungen und gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten für die Umgebungsarbeiten.