Berufseinstieg ermöglichen – eine Erfolgsgeschichte
Frau M. hat die Pflichtschule abgebrochen und ihr letztes Schuljahr in einer Privatschule absolviert. Trotz vieler Bewerbungen in verschiedenen Bereichen findet Frau M. keine Lehrstelle, was zu grossen Spannungen mit ihren Eltern führt. So geht sie zu einer Berufsberatung des Kantons, die sie an die Jobfactory verweist. Frau M. beginnt im Jobfactory Restaurant zu arbeiten, wechselt dann in weitere Arbeitsbereiche. Schliesslich arbeitet sie im Jobfactory Atelier.
Wenn ich gemerkt habe, dass das Arbeiten für mich so nicht geht, dann konnte ich das auch so sagen und man hat darauf reagiert.
Im Atelier gelingt es dank der guten Beziehung zu den Coaches, die Schwierigkeiten von Frau M. im Umgang mit Verbindlichkeiten und Autoritätspersonen abzumildern. Auch die Beziehung zu den anderen Teammitgliedern wirkt sich positiv auf sie aus.
Wir sitzen alle im selben Boot. Ja, das ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben.
Danach findet Frau M. relativ schnell eine Lehrstelle als Servicekraft, auch wenn ihr dieser Job beim Start in der Jobfactory nicht gefallen hatte. Jetzt empfindet sie diese Arbeit jedoch als gute Grundlage.
Der Übergang war für Frau M. nicht einfach, aber in der Jobfactory hat man sie gut vorbereitet. Da sie in ihrer Ausbildung weniger Fortschritte wie von ihr gewünscht macht, möchte sie gerne den Ausbildungsbetrieb wechseln.
Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich meine Eltern überzeugt habe, aber es war wirklich richtig und wichtig, dass ich den Betrieb gewechselt habe. Zum Glück bin ich dann in eines der besten Restaurants in Basel gekommen.
Durch die Überzeugungsarbeit nimmt sich Frau S. als selbstwirksam wahr und erlebt, wie positiv sich eigene Entscheidungen in Bezug auf die Berufsbiografie auswirken können. Nach der Ausbildung arbeitet Frau S. in verschiedenen Restaurants in dem Beruf, bis sie merkt, dass sie ihre Berufsbiografie weiterentwickeln möchte. Derzeit besucht sie die Berufsschule.
Ich weiss noch nicht so richtig, wohin ich mich weiterentwickle. Aber es geht in Richtung Gesundheit, Soziales. Das fasziniert mich am meisten.