Der Kanton Basel-Stadt will das Areal in Etappen zu einem vollwertigen Stadtviertel mit Schwerpunkt Arbeitsnutzung entwickeln, auf dem gearbeitet, aber auch gewohnt werden kann. Im Fokus stehen hochwertige neue Arbeitsflächen für ansässige oder neu zuziehende Unternehmen und für Forschung mit einem Potenzial von bis zu 5000 zusätzlichen Arbeitsplätzen sowie der Bau von mehreren Hundert neuen Wohnungen. Gemäss dem städtebaulichen Leitbild soll mindestens ein Drittel der realisierten Wohnfläche im preisgünstigen Bereich liegen. Läden, Restaurants, Cafés, Freizeit- und Sporteinrichtungen sollen das ganze Quartier beleben.
Rückbauarbeiten
Immobilien Basel-Stadt hat die Firma Rapp AG sowohl für das Projekt «Arealöffnung» wie auch für das Projekt «Stadtraum + Infrastruktur» mit Planungs- und Realisierungsarbeiten beauftragt. Das Projekt «Rückbau Etappe 1» wird durch die Ingenieurgemeinschaft CSD Ingenieure AG / Rapp AG und unter Beihilfe der Subplaner Geotechnisches Institut AG und Penta Electric AG bearbeitet. Die Dimensionen des Rückbaus der ersten Etappe im nordöstlichen Baufeld A sind markant. Das Volumen der rückzubauenden Gebäude beträgt rund 100'000 m3, die Grösse des Baustellenperimeters beträgt rund 8800 m2, was der Fläche eines Fussballfeldes entspricht. Die Arbeiten des Projekts Rückbau WRO, 1. Etappe, haben im Juni 2022 begonnen. Für die benachbarten Gebäude im Areal, wo in den Forschungslaboren mit hochsensitiven Gerätschaften gearbeitet wird, gelten erhöhte Anforderungen für die Rückbau- und Tiefbauarbeiten. Um gewährleisten zu können, dass die während der Rückbau-, Baugrundabschluss- und Tiefbauarbeiten entstehenden Immissionen kontrolliert werden können, wurde in den umliegenden Gebäuden ein Erschütterungsmonitoring eingerichtet. Mit dieser Massnahme können die im Vorfeld definierten Grenzwerte überprüft und die Vorgehensweise gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.