Unsere Tragwerksplanungsabteilung steht für innovative und nutzergerechte Lösungen im Bereich statischer Konzepte und Konstruktionen. Ob Neubau, Umbau oder Sanierung – wir sorgen dafür, dass die tragenden Strukturen eines Bauwerks sicher und zuverlässig allen Einwirkungen standhalten. Mit fundiertem Know-how und langjähriger Erfahrung entwickeln wir Konzepte, die auf die individuellen Anforderungen Ihrer Projekte zugeschnitten sind. Vom Büro über Reihenhäuser bis zu Spitälern und Sportanlagen. Auch für Parkhäuser und Rampenanlagen, Brückenbauten und vieles mehr.
Unsere Tragwerksmodelle, die als Grundlage dienen jeder Projektierung dienen, erstellen wir auf Wunsch in 3D und BIM-fähig in der gewählten Konstruktionsart (effektive Massivbau- oder Bauteilabgrenzungen) und mit Material- und Oberflächenspezifizierung. Inklusive LOD-bezogener Eintrag von Spezialzonen, Einbauteile in Absprache mit Architektur und massgebenden Fachplanern.
1. Tragwerksplanung im Hoch- und Tiefbau
Abgestimmt auf die örtlichen Verhältnisse entwerfen wir Spezialfundationen und Lösungen für die Baugrubenplanung oder Stützbauwerke. Wir berechnen und planen tragende Strukturen wie Stützen, Wände, Decken, Fundamente und Bodenplatten. Dabei halten wir uns strikt an die gesetzlichen Normen, wie die SIA-Vorgaben, und bieten Ihnen maximale Sicherheit- von Wohnbauten bis zu komplexen Industriegebäuden begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur Ausführung. Neben Neubauten ist unser Schwerpunkt die Tragwerksplanung bei Umbauten und Ertüchtigungen. Dazu gehören Erdbebenanalysen und bestehende Tragwerke nach Bestandsplänen mit eigenem Planarchiv.
2. Spezialgebiet Holzbau
Holzbau eröffnet flexible und nachhaltige Möglichkeiten. Wir erstellen Tragwerkskonzepte, die das Baumaterial Holz allein oder in Kombination mit Beton oder Stahl nutzen. Dabei liegt unser Schwerpunk auf den Projektierungsphasen, die sowohl bauphysikalische Aspekte, witterungstechnische Isolierungen und Fassadendämmungen wie auch den Schallschutz mit integriert. Die Ausführung erfolgt in der Regel in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Holzbauunternehmen.
3. Unterstützung bei Wettbewerben und Konzeptstudien
In frühen Projektphasen sind wir ihr verlässlicher Partner, sei es bei Wettbewerben oder Machbarkeitsstudien. Insbesondere bei Schul- und öffentlichen Gebäuden haben unsere innovativen Holzbaukonzepte durch Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überzeugt.
4. Unsere Philosophie
Tragwerksplanung ist mehr als Statik: Es ist die Grundlage stabiler Bauwerke. Wir arbeiten eng mit Architekten, Generalplanern und Bauherren zusammen, um Ihre Visionen zu verwirklichen. Dabei setzen wir auf innovative Technologien und nachhaltige Materialien, um zukunftsfähige Lösungen zu schaffen.
Warum wir?
- Langjährige Erfahrung in Massiv-, Stahl- und Holzbau.
- Spezialisiert auf die Planung und Optimierung von Tragwerken aller Art.
- Flexibilität für jede Projektgrösse und -anforderung.
- Nachhaltige Lösungen mit Fokus auf Holzbau und Hybridkonstruktionen.
- Nachhaltige Lösungen auf Bestandsbauten für Umbauten und Erdbebenertüchtigung mit eigenem Planarchiv.
Wir begleiten Ihr Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung und sorgen dafür, dass Ihre Bauwerke allen Einwirkungen standhalten – heute und in der Zukunft.
Was sind die Vorteile von Holzbau und Holzverbundbau in der Tragwerksplanung?
Die Tragwerksplanung im Holzbau und Holzverbundbau von Rapp bietet zahlreiche spezifische Vorteile. Diese wirken sich auf die folgenden Aspekte aus:
- statische Effizienz
- Bauphysik
- Wirtschaftlichkeit
- Nachhaltigkeit
Aus planerischer Sicht glänzt Holz vor allem durch seine hohe Tragfähigkeit bei einem relativ geringen Eigengewicht. Dies ermöglicht eine ressourcenschonende Konstruktion. Sollen besonders grosse Spannweiten erreicht werden, dann empfiehlt sich der Einsatz von Brettschichtholz (BSH) oder Furnierschichtholz (FSH). Denn diese Hölzer weisen eine noch höhere Tragfähigkeit auf.
Ebenso ist Holz sehr leicht zu bearbeiten, wodurch das Tragwerk auch in späteren Bauphasen noch angepasst werden kann. Ist das Tragwerk modular aufgebaut, dann lässt sich das Gebäude zudem nachträglich aufstocken oder erweitern.
Ein weiterer Vorteil von Holz für die Tragwerksplanung im Holzbau und Holzverbundbau ist seine hohe Elastizität und Duktilität. Dadurch kann es Erdbebenlasten besser aufnehmen als starre Materialien wie Beton. Besonders für Hochhäuser und Brückenbauwerke ist dies essenziell.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist Holz zudem überaus resistent bei Bränden, weil es eine schützende Kohleschicht bildet. Diese schirmt den Holzkern gegen die Flammen ab und sichert das Tragverhalten über längere Zeit ab. Eine hybride Bauweise mit Stahl oder Beton ist vor allem bei stark beanspruchten Tragwerken die optimale Lösung.
Wann ist in der Tragwerksplanung ein Holzverbundbau die beste Wahl?
Die Tragwerksplanung im Holzbau und Holzverbundbau durch Rapp ist vor allem sinnvoll, wenn es um diese Aspekte geht:
- hohe Tragfähigkeit
- Schallschutz
- Brandschutz
- Nachhaltigkeit
Dem Holzverbundbau kommt in bestimmten Projekten eine besondere Bedeutung zu, weil er deutliche Vorteile gegenüber reinen Holz- oder Stahlkonstruktionen hat. Dies gilt insbesondere für mehrgeschössige Gebäude und Brücken. Auch bei grossflächigen Deckensystemen und bei Sanierungen spielt der Holzverbundbau seine Stärken aus.
Rapp führt Tragwerksplanungen für sämtliche Baumaterialien und fast alle Arten von Bauten durch. Unser Team verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Planung und Optimierung von Tragwerken. Unser Spezialgebiet ist der Holzbau, da er nachhaltig ist und besonders flexible Lösungen ermöglicht.
Wie nachhaltig ist in der Tragwerksplanung der Holzbau im Vergleich zu anderen Bauweisen?
Bei sämtlichen Lösungen und Massnahmen, die Rapp empfiehlt, spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Dies gilt auch für die Tragwerksplanung im Holzbau und Holzverbundbau. Ohnehin ist Holz ein sehr nachhaltiges Material, weil es ständig nachwächst und nicht produziert werden muss. Im Gegensatz dazu muss Beton aus Sand und Kies hergestellt werden, wodurch die natürlichen Ressourcen erschöpft werden.
Die Produktion von Beton und Stahl erzeugt zudem hohe CO₂-Emissionen und ist daher belastend für die Umwelt und die Atmosphäre. Holz ist dagegen zumindest CO₂-neutral, wenn nicht sogar CO₂-positiv. Denn Holz speichert beim Wachsen CO₂ und tut dies nach der Ernte weiterhin. Dies reduziert den ökologischen Fussabdruck von Holzbauten.
Auch verbraucht Holz viel weniger Energie bei Herstellung, Transport und Verarbeitung, also die sogenannte graue Energie. Das Vorfertigen von Holzbauteilen ist dank effizienter Produktionsprozesse und eines geringeren Einsatzes von Baumaschinen energiesparend. Und der Transport von Holz ist aufgrund des vergleichsweisen geringen Gewichts des Materials weniger aufwendig.
Dazu kommt, dass Holz vielfältig recycelbar ist und sich optimal in einen Rohstoffkreislauf einbinden lässt. Es kann beispielsweise erneut als Baumaterial eingesetzt werden, wenn es sein Zustand zulässt.
Welche Normen und Richtlinien gelten für den modernen Holzbau in der Tragwerksplanung?
Bei der Tragwerksplanung im Holzbau und Holzverbundbau berücksichtigt Rapp selbstverständlich die geltenden Normen und Richtlinien. Dazu zählt vor allem die Tragwerksnorm für Holzbauten SIA 265. Sie entspricht dem Eurocode 5 (EN 1995), ist aber an Schweizer Verhältnisse angepasst. Die Ergänzungen SIA 265/1 und SIA 265/2 spezifizieren Verbundbauweisen beziehungsweise Klebstoffe und Verklebungen im Holzbau.
Für den Brandschutz bei Holzbauten sind die Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) ausschlaggebend. Darüber hinaus sind Baugesetze und Vorschriften zu beachten, die die Kantone individuell erlassen.