Ausgangslage

Nach knapp zwei Jahren intensiver Bauphase eröffnete Ende April 2018 das Autohaus AMAG Automobil und Motoren AG mit den Marken Audi, SEAT und ŠKODA im Dreispitz in Basel. Damit entstand eines der grössten und innovativsten Autohäuser in der Nordwestschweiz. Die AMAG hat den von der ASAG beauftragten Neubau nach der Fertigstellung übernommen.

Auftrag

Die verwendeten explosionsgefährlichen Stoffe und die Arbeitsabläufe machten eine Beurteilung zum Explosionsschutz notwendig. Ziel des Auftrages war es, möglichst viele Bereiche aus Sicht Explosionsschutz als «nicht gefährdet» einstufen zu können.

Resultate

Zusammen mit der Bauherrschaft beziehungsweise dem Betrieb wurden zu Beginn diejenigen Bereiche definiert, welche hinsichtlich Explosionsschutz relevant sind. Gemeinsam suchten wir Möglichkeiten, um den Einsatz der explosionsgefährlichen Stoffe auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren.

Im Explosionsschutzdokument haben wir die Explosionsgefährdung beurteilt sowie die Ex-Zonen und angemessene Vorkehrungen definiert. Anschliessend haben wir eine detaillierte Bestandsaufnahme durchgeführt.

Da wir unsere Arbeiten erst in einem bereits weit fortgeschrittenen Projektstand durchführen konnten, galt es zusätzlich, die bereits verbauten Betriebsmittel und Materialien hinsichtlich ihrer Zonenkonformität zu prüfen. Ein Massnahmenkatalog fasst die ermittelten Abweichungen zum SOLL-Zustand, die erforderlichen Änderungen und Anforderungen zusammen. Dem Betreiber dient der Katalog als Orientierung für die innerbetriebliche Umsetzung.

Für die Abluft war im Projekt keine separate Führung vorgesehen. Der aus Sicht Explosionsschutz erforderliche Luftwechsel wurde dadurch nicht erreicht. Die vorerst angestrebte Lösung, vermochte dies nicht zu beheben, weshalb im Bereich Farblabor schliesslich eine zusätzliche, separat geführte Lüftungsanlage errichtet wurde.

Das Projekt in Kürze

Explosionsschutzplanung und Explosionsschutzberatung, Prüfung der Geräte.
Brandschutzplanung und Fachberatung SIA Phase 31 - 52