Das Konzept beinhaltet klassische Anreize der betrieblichen Veloförderung oder zur Vergabepraxis von Firmenparkplätzen ebenso wie neuartige Ansätze: Die Bildung von Zweckgemeinschaften für firmenübergreifende Mobilitätslösungen. Sie alle haben zum Ziel, sowohl kleinen Betrieben als auch grossen Organisationen zu helfen, langfristig den Herausforderungen der Pendlermobilität gewachsen zu sein.

Die Massnahmen reichen von einer besseren Information der Mitarbeitenden zu bestehenden Mobilitätsangeboten, über Wassertaxis als Pendler-Verkehrsmittel bis zu steuerlichen Anreizen zur Förderung einer stadtverträglichen Mobilität. Seit Ende 2015 befindet sich das Konzept in der Umsetzungsphase. Mehrere Organisationen in Basel bedienen sich bereits der Massnahmen und Ideen. Rapp plant und berät darüber hinaus schweizweit weitere Institutionen bezüglich Mobilitätsmanagement, darunter zwei Universitätskliniken und zwei grosse Entwicklungsareale über mehrere Gemeinden hinweg. Für die nächsten vier Jahre übernimmt Rapp zudem die Fachberatung des Programms Impuls Mobilität der Stadt Zürich. Bei allen Projekten gilt es, die Mobilitätsmassnahmen so auszuwählen und zu gestalten, dass alle Beteiligten einen Nutzen erkennen und der Pendlerverkehr effizienter abgewickelt werden kann.

Die Massnahmen basieren auf den vier Handlungsfeldern

  • (A) interne Massnahmen
  • (B) Mobilitätsberatung
  • (C) Veränderung von Rahmenbedingungen
  • (D) Bilden von Zweckgemeinschaften.

Der erarbeitete Massnahmenkatalog ist ein Werkzeugkasten mit einem breiten Spektrum an Handlungsempfehlungen. Unternehmen können sich aus diesem Katalog bedienen und die für sie effektivsten Massnahmen auswählen. Neben Massnahmen, die einzelne Unternehmen für sich alleine (Handlungsfelder A, B) oder im Verbund mit anderen Firmen (Handlungsfeld D) ergreifen können, streben die Handelskammer beider Basel und der Kanton Basel-Stadt an, Optimierungen an den übergeordneten Rahmenbedingungen vorzunehmen (Handlungsfeld C).