Ausgangslage

Der zunehmende Reise- und Fernbusverkehr führt aufgrund der beschränkten Flächen insbesondere in städtischen Gebieten zu grossen Herausforderungen in der Verkehrsabwicklung. Dies unter anderem aufgrund von fehlenden Halte-, Park- und Abstellmöglichkeiten für Busse, einer nicht den Anforderungen entsprechende Ausstattung von Anlagen, Behinderungen des übrigen Verkehrs, Umweltkonflikte wie Lärm und Luftschadstoffemissionen sowie fehlender Barrierefreiheit. Dabei sind Deutschland, Österreich und die Schweiz mit vergleichbaren Problemstellungen konfrontiert.

 

Auftrag

Hauptziel des Projektes war die Erarbeitung von gemeinsamen Grundlagen für die Planung, Ausgestaltung und Bewirtschaftung von Anlagen für Reise- und Fernbusse. Um dies zu erreichen, haben wir in einer ersten Phase die Ist-Situation analysiert, die Begrifflichkeiten geklärt, Ziele und Anforderungen abgeleitet und Lösungsansätze identifiziert.
In einer zweiten Phase entwickelten wir einen Planungsprozess für Konzepte und Anlagen. Hierzu haben wir die Themen Aufkommensanalyse, Bedienkonzepten, Standortplanung, Ausrüstung, Erschliessung von Anlagen, Bewirtschaftung und Steuerung sowie Geschäftsmodelle für den Anlagenbetrieb aufgearbeitet und entsprechende Methoden sowie Lösungsansätze erarbeitet.

Resultate

Wir haben einen erheblichen Handlungsbedarf erkannt, um das wachsende Segment des Reise- und Fernbusverkehrs in der Raum- und Verkehrsplanung zu behandeln und Lösungen umzusetzen, die den vielseitigen Anforderungen gerecht werden. Die im Auftrag erarbeiteten Lösungsansätze und Methoden gelten für sowohl für die Schweiz, als auch für Deutschland und Österreich. Grundsätzlich können sie in der Konzeptentwicklung und Anlagenplanung zur Anwendung kommen. Für die Schweiz sind insbesondere Städte und Kantone gefragt, sich mit dem Management von Reise- und Fernbussen und der Anlagenplanung als Teil einer Gesamtverkehrsplanung zu befassen.