Zwischen Sommer 2015 und Sommer 2017 wurde der zentrale Knoten Schulhausplatz Baden unter Verkehr saniert und neu gestaltet. Als Folge davon rechnete man mit Verkehrsverlagerungen, welche je nach Ausmass zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses im umliegenden Strassennetz führen würden.

Auf Basis des kantonalen Verkehrsmodells berechnete Rapp im Vorfeld für die Morgen- und Abendspitze für mehrere, von Seiten Bau vorgegebene Sanierungsvarianten mit den entsprechenden Bauphasen zuerst den Verlagerungsverkehr auf andere Limmatübergänge sowie das übrige regionale Strassennetz.

In einem zweiten Schritt wurden für die wichtigsten Knoten in der Region Baden-Wettingen Leistungsfähigkeitsberechnungen durchgeführt. So konnte gezeigt werden, dass es zwar mit der gewählten Sanierungsvariante «Teilsperrung Hochbrücke» zu Verkehrsverlagerungen auf andere Limmatübergänge und parallele Achsen kommen wird, der Verkehr aber an den wichtigsten Knoten bewältigt werden kann.

Weiter erarbeitete Rapp ein Signalisationskonzept, mit dem die Verkehrsteilnehmer an den relevanten Knoten mit Routenentscheidungsfunktion über die Einschränkungen am Schulhausplatz informiert und entsprechend gelenkt werden konnten.