Agglomerationsprogramme wirkungsvoll positionieren: von Anfang an
Mit dem Programm Agglomerationsverkehr beteiligt sich die Schweiz finanziell an Verkehrsprojekten von Städten und Agglomerationen. Von Bundesbeiträgen profitieren Agglomerationen, die mit ihren Agglomerationsprogrammen die Verkehr- und Siedlungsentwicklung wirkungsvoll aufeinander abstimmen. Rapp unterstützt Sie dabei, Ihr Agglomerationsprogramm gezielt zu positionieren, wirkungsvoll auszugestalten und erfolgreich zur Einreichung zu bringen.
Wachsende Agglomerationen stellen Kantone, Städte und Gemeinden vor komplexe Herausforderungen: steigende Mobilitätsbedürfnisse, begrenzter Raum, Klimaziele und hohe Erwartungen der Bevölkerung. Seit Anfang der 2000er‑Jahre bieten die Agglomerationsprogramme den zentralen Rahmen, um diese Herausforderungen koordiniert, wirkungsorientiert und über Gemeindegrenzen hinweg anzugehen.
Agglomerationsprogramme sind ein strategisches Steuerungsinstrument, mit dem sich räumliche Entwicklung, Verkehrsplanung und Umweltanliegen miteinander verzahnen lassen. Zielgerichtet, abgestimmt und mit messbarem Nutzen für Region und Bevölkerung.
Intelligent gestaltete Agglomerationen entlasten Mensch und Raum.
Mit Blick auf die 6. Generation der Agglomerationsprogramme (AP6) – voraussichtliche Einreichung 2029 – hat der Bund die Anforderungen und inhaltlichen Schwerpunkte gezielt weiterentwickelt. Aufbauend auf den bisherigen Generationen gewinnen Themen wie Klimaresilienz, Landschaft und Freiräume, eine konsequente Umsetzung sowie Effizienz und Wirkung der Massnahmen deutlich an Gewicht.
Kern bleibt die integrierte Abstimmung von Siedlungsentwicklung und Verkehr. Gleichzeitig werden effiziente Verkehrssysteme, qualitätsvolle öffentliche Räume und technologische Lösungen – etwa Digitalisierung, Datenbasis und Verkehrsmanagement – gezielt gefördert und stärker eingefordert.
Ihr Mehrwert mit Rapp
Rapp unterstützt Sie beim AP6 als erfahrener Gesamtpartner – strategisch stark, fachlich breit abgestützt und konsequent auf Umsetzbarkeit ausgerichtet. Wir kennen die Anforderungen des Bundes ebenso wie die operativen Realitäten von Kantonen, Regionen und Gemeinden.
Zukunftsfähige Agglomerationsprogramme berücksichtigen nicht nur den Personenverkehr, sondern auch den Güter- und Wirtschaftsverkehr. Rapp verfügt in diesem Bereich über fundierte Erfahrung in der Erarbeitung von Güterverkehrskonzepten, in Mengen- und Datenanalysen, in der urbanen Logistik sowie in standort- und raumplanerischen Fragestellungen. Damit unterstützen wir Kantone, Städte und Agglomerationen dabei, die Anforderungen von Versorgung, Logistik und Wirtschaftsverkehr systematisch in die Planung zu integrieren.
Von der strategischen Positionierung Ihres Agglomerationsprogramms über die inhaltliche Erarbeitung und Priorisierung der Massnahmen bis hin zur umsetzungsreifen Vorbereitung für Einreichung und Realisierung begleiten wir Sie entlang des gesamten Prozesses. Dabei verbinden wir Planung, Ingenieurkompetenz und strategische Beratung zu einem integrierten Ansatz – mit dem Ziel, ein überzeugendes, wirkungsvolles und bundeskompatibles Agglomerationsprogramm zu entwickeln. Kurz: Wir helfen Ihnen, aus AP6 einen echten Mehrwert für Ihre Region zu machen.
1. Strategie und Programmaufbau (AP6Fit)
Rapp hilft, das Agglomerationsprogramm inhaltlich und formal AP6 konform auszurichten.
- Verbesserung, Schärfung und Aktualisierung einer Gesamtstrategie Verkehr–Siedlung–Landschaft
- Übersetzung der ARE-Vorgaben (RPAV, neue Querschnittsthemen) in eine umsetzbare Programmlogik
- Sicherstellung der Kohärenz zu AP4 / AP5 (Weiterentwicklung statt Neubegründung)
- Priorisierung von Handlungsfeldern (Korridore, Zentren, Schlüsselräume)
- Verkehr 45: Die nationalen Planungen sind im Umbruch respektive noch nicht festgelegt. Rapp kennt die Abläufe und kann hier unterstützen und auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren.
2. Fachliche Erarbeitung von Massnahmen
Rapp unterstützt bei der Konzeption, Vertiefung und Bündelung von Massnahmen.
Verkehr
- ÖV-Knoten, Angebotskonzepte, Netzlogik
- Fuss- und Veloverkehr (Hauptrouten, Velobahnen, Querungen)
- Verkehrsmanagement, Mobilitätshubs (Verkehrsdrehscheiben) und Parkierung
- Güterverkehr und Logistik
- Neue Mobilität, On-Demand-Angebote und automatisiertes Fahren
Siedlung und Raum
- Erschliessungslogik für Entwicklungsgebiete
- Abstimmung Dichte – Nutzung – Mobilität
- Langfristige Mobilitätsstrategien und Pendlermobilität
Landschaft und Klima (AP6 Schwerpunkt)
- Strassenraum als Freiraum
- Klimaangepasste Infrastruktur (Begrünung, Entsiegelung)
3. Wirkungsnachweise und Bewertung
Ein kritischer Punkt im AP6 bleibt die Nachweisbarkeit der Wirkung. Wir bieten eine modellbasierte Herleitung von
- Verkehrlicher Entlastung, Verlagerung und Modalsplitwirkung, Siedlungs-, Umwelt- und Klimaeffekte
- Plausibilisierung von Kosten-Nutzen-Überlegungen
- Unterstützung bei der ARE konformen Argumentation
- Nachhaltigkeitsbewertung nach SNBS, insbesondere für Infrastrukturvorhaben
4. Umsetzung, Massnahmenpakete und Effizienz
Mit den neuen Anforderungen der 6. Generation gewinnt die Umsetzungstauglichkeit stark an Bedeutung. Die Bildung und Strukturierung von Massnahmenpaketen (v. a. Kleinmassnahmen) ist wichtig. Wir bieten Unterstützung bei:
- Realisierungsplanung, Kostenkalkulation
- Zuständigkeiten, Schnittstellen Gemeinden – Kanton – Agglomeration
- Beratung zu administrativer Vereinfachung und Organisation
5. Prozess, Moderation und Abstimmung
Gerade in komplexen Agglomerationen (z. B. grenzüberschreitend, mehrkantonal) ist die Moderation von Arbeitsgruppen und Workshops herausfordernd. Wir vermitteln zwischen Fachstellen des Bundes, der Kantone und den Gemeinden sowie zwischen der Bevölkerung, Politik und weiteren Stakeholdern:
- Unterstützung bei Mitwirkung, Kommunikation und Beschlussfassungen mit unterschiedlichen Zielgruppen. Die Unterlagen oder den Output bereiten wir adressatengerecht auf.